Regensburgerin on Tour

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Jordanien Teil 1: Al Numeira

Momentan bin ich in Jordanien, um genau zu sein in der Region Al Numeira, die am Toten Meer liegt. Hier besuche ich 2 Wochen lang die Al Numeira Environmental Association und auf FB. Im Endeffekt haben sich hier eine Hand voll Einheimischer zusammen getan, um das Wasser-Problem der Gemeinden anzugehen. Hier ist es – vorsichtig ausgedrueckt – schweine heiss und absurd trocken. Dementsprechend waechst wenig bis gar nichts. Die Hotels in der Region haben schon vor einiger Zeit angefangen, Gebrauchtwasseranlagen zu errichten. Mehr dazu in diesem kleinen video. Diese Greywater-Systeme sollen jetzt auch in Schulen errichtet werden, um den Schuelern eine Pause im Schatten zu ermoeglichen. Mein Part in der ganzen Nummer ist rauszufinden, wie man diese, bis jetzt leider ignorierte, Region touristisch in Wert setzen kann. William, der Leiter des Projekts, hat aus seinem staubigen Hinterhof eine gruene Oase gezaubert und zwei traditionelle Lehmhaeuser renoviert, in denen er seine Gaeste willkommen heisst. Momentan sind ausser mir zwei Deutsche und zwei Englaender hier, so wie viele junge Leute aus der Region, die freiwillig in ihrer Freizeit mitarbeiten (alle couchpotatoes bitte jetzt schaemen). Die Menschen hier setzen viele Hoffnungen in den Tourismus, was man auch daran merkt, dass ich gleich an meinem zweiten Tag den Buergermeister treffen durfte. Wohlgemerkt kann ich kein Arabisch und die meisten hier kein Englisch *mush mush kele… Im Endeffekt haben irgendwelche wichtigen Leute eine Stunde lang ueber uns gesprochen und kritische Fragen gestellt, ohne dass ich fuer mich selbst antworten konnte.
Meine Tagesroutine bewegt sich zwischen Tourismus Nachhilfestunden fuer William, PC und Office Nachhilfe fuer seinen Helfer Waid, Gartenarbeit und dem Versuch nicht zu schmelzen… By the way lerne ich lecker arabisch Essen kochen, richtig gute Shisha bauen (leute, die kohle hier! getrockneter zitronenbaum, einfach woah) und nachts durchzuschlafen, auch wenn vom Turm der Moschee aus erstmals um 5.30 zum Gebet gerufen wird. Von daher ist der erste Kulturschock ueberwunden und die Arbeit beginnt.
Wer Rechtschreibfehler findet, kann mich im uebrigen mal kreuzweise. Arabische Tastatur macht keinen Spass.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am März 18, 2013 von in Jordanien, Tourismus selbst erlebt.

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