Regensburgerin on Tour

Semi-qualifizierte Kommentare über eTourism, Tourismus-Marketing, Social Media und Ähnliches.

Die ersten 2 Wochen

So viele neue Eindrücke, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll!

Das Praktikum macht richtig viel Spaß. Ich darf tolle Projekte bearbeiten und hab dabei völlig freie Hand. Die Kollegen haben mich alle freundlich empfangen und ich fühle mich schon voll im Team angekommen.  Dass ich eben doch am anderen Ende des Landes bin, wird mal wieder in der Mittagspause deutlich. Es war ja grad Fasching und im Fasching gibt es Krapfen. Jetzt sagt nur außer den Bayern niemand Krapfen. Weit verbreitet ist der Begriff „Berliner“, aber hier sagt man zum Krapfen Pfannkuchen, und ein Pfannkuchen ist ein Eierkuchen. Hat zur Folge, dass die Kollegin sagt „Am Tisch stehen Pfannkuchen, nimm dir doch welche“ und ich vor dem Tisch steh und dumm schau, weil ich weit und breit außer einem Teller Krapfen nix sehe. Stark diskutiert ist die Frage, ob nun bayerischer Kartoffelsalat oder diese fettige Pampe mit Mayo besser ist. Dass die Bayern das bessere Bier haben, ist allerdings Konsens. Der Kasten Augustiner kostet tragischerweise 20 Euro…

Auch irgendwie ein Ost-Phänomen ist Goldi. Wilthener Goldkrone ist ein dubioser Weinbrand und dank des Flaschenpreises von circa 5 Euro bei 28% Alkohol die meistverkaufte Spirituose Deutschlands. Pur ist das Zeug nicht zu genießen, aber mit Sprite schmeckt das richtig lecker, macht blöd im Kopf, aber zieht einem nicht die Beine weg. Ich werde das demnächst mal mit Maracuja probieren, weil ich den starken Verdacht habe, dass dieses Zeug im TexMex drinnen ist.

Offensichtlich trinke ich hier Alkohol und das nicht wenig. Jeder jammert wie wenig in Strale angeblich los ist, aber ich hab gestern anscheinend die Ausnahme des Jahrhunderts erlebt. Es war nämlich Honky Tonk in Stralsund und die ganze Altstadt war eigentlich eine einzige Feiermeile. Ich habe den Eindruck, dass hier lockerer gefeiert wird, so interessiert es z.B. niemanden, ob ich mit meinem Getränk das Lokal verlasse. Ach und Rauchverbot gibts übrigens auch nicht. Ich hab schon fast vergessen wie widerlich Klamotten nach dem Weggehen riechen können.

Meine Mitbewohner sind nun alle eingezogen und in der Bude ist immer irgendwas los. Es hat sich herausgestellt, dass die beiden Jungs irrsinnig gut kochen, allerdings ziemlich scharf. Ist eigentlich nicht meine erste Wahl, aber ich habe das Gefühl, dass ich nach diesem Semester echt abgehärtet sein werde. Und fett vermutlich auch…

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am März 13, 2011 von in Stralsund, Tourismus selbst erlebt.

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