Regensburgerin on Tour

Semi-qualifizierte Kommentare über eTourism, Tourismus-Marketing, Social Media und Ähnliches.

Die ersten 48 Stunden…

Licht und Schatten der ersten 2 Tage…

Knaller Nummer 1: Mein Wohnhaus. Es sieht sehr..naja…ostdeutsch aus. Die Wohnung selber ist allerdings top modern und super ausgestattet. Zwei (2!!!) Kühlschränke, ein frisch renoviertes Bad und ein riesiges Zimmer. So riesig, dass es mit meinem ganzen Kram drin immer noch halb leer ist, d.h. Besuch kann sich jederzeit breit machen (Zaunpfahlwink!)

Ein schlauer Mann hat mal gesagt, wenn man ein Land kennen lernen will, dann muss man sich die Dinge anschauen, welche die Menschen tagtäglich machen, nämlich Sprache und Essen. Deutsch kann ich (auch wenn das manch einer in diesem Landstrich evtl. anders sieht), also widmen wir uns dem Essen. Gleich Samstag Abend gab es die erste Premiere für mich in Form einer Zitronenscholle. Da meine Mama keinen Fisch mag, habe ich noch nie Fisch gegessen, abgesehen von Fischstäbchen und diesem Käpt´n Iglo Pampf, der sich Filet schimpft. Dementsprechend dumm habe ich mich angestellt (O-Ton: „Da sind ja gar keine Zacken an dem Fischmesser!“). Der Teller sah danach aus wie ein Schlachtfeld, aber immerhin hab ich das Ding aufgegessen ohne an einer Gräte zu ersticken. Lecker war esim übrigen auch. Die zweite Premiere war ein Gericht, dass eigentlich aus Russland kommt, nämlich Soljanka. Ich kann leider noch nicht beurteilen wie eine frische Soljanka schmeckt, aber die Dosenversion war schon extrem gut. Überhaupt mag ich den säuerlichen Geschmack von eingelegten Sachen total gerne, von daher ist das erste Gläschen Spreewaldgurken nur eine Frage der Zeit. Was die weiteren Klischees angeht: Bautzner Senf steht schon im Kühlschrank, Fisch gibt es tatsächlich wesentlich mehr Auswahl und Rote Grütze ist ein offizielles Dessert in fast jedem Restaurant.

Was ÜBERHAUPT nicht geht: Ich habe weder süßen Senf, noch Spätzle, noch Schupfnudeln auftreiben können…. Ich hoffe sehr das liegt am begrenzten Angebot im relativ kleinen Edeka, ich habe nämlich in eben selbigen schon fast hyperventiliert. Der erste Vorgeschmack auf einen Kulturschock. Ich habe mich mit dem Edeka jedoch wieder versöhnt, als ich Schwarze Dose gefunden habe (Yeah!). Mein letztes Experiment für heute ist eigentlich eine Tat wider des gesunden Bayernverstandes: Norddeutsches Mode Mischbier. Ja, ich schäme mich fast ein bischen.

Ich setze einfach darauf, dass die Plörre trotzdem beim Einschlafen hilft, denn morgen ist der erste Arbeitstag und ich mag meinen Chef jetzt schon. Ich muss morgen nämlich erst um 10 antanzen.

 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Februar 28, 2011 von in Stralsund, Tourismus selbst erlebt.

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