Regensburgerin on Tour

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Ostsee, die Zweite.

Nachdem Rostock nicht so der Knaller war, ging es Freitag morgen weiter nach Stralsund. Die Zugfahrt selbst war schon interessant. MeckPom ist das am geringsten besiedelte Bundesland in der BRD und das merkt man. Der Regionalexpress hält überall, wo 3 Häuser beieinander stehen. In der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten hält der Zug z.B. in Damgarten Ost und in Damgarten West und das bei 16.000 Einwohnern. Irgendwie kommt einem das zuckelig und langsam vor, aber süßer Nebeneffekt: Ich war der einzige Fahrgast mit Fahrkarte. Alle anderen Reisenden lösten ihr Ticket erst im Zug, da an den meisten Haltestellen gar kein Automat steht.

Unterwegs hat mich mein zukünftiger Chef angerufen, ob es möglich wäre den Termin um 1-2 Stunden zu verschieben. Als „Entschädigung“ bekam ich einen Gutschein für das Ozeaneum Stralsund. Dieses Muesum ist zu Recht 2010 zum Muesum des Jahres gewählt worden!

Mein persönliches Highlight wartete allerdings vor dem Museum: In Stralsund liegt die Gorch Fock 1 vor Anker. Dieses Dreimast Segelschiff kann man komplett besichtigen und sogar in der Takelage rumkraxeln. Mit dem damit eingenommenen Geld soll das Schiff wieder flott gemacht werden. Leider hatte ich dafür keine Zeit, aber das wird definitiv nachgeholt!

Anschließend wurde ich vom Geschäftsführer, sprich meinem zukünftigen Chef, durch die Stadt geführt. Ich würde mal sagen das entspannteste und interessanteste Bewerbungsgespräch, das man haben kann. Die Stadt selbst ist einfach bezaubernd. Die Altstadt liegt auf einer Insel im Sund, eine Meerenge zwischen Festland und Rügen. Man sieht sogar bis Rügen hinüber. Durch diese Lage profitiert Stralsund vom Rügentourismus, da bei schlechten Wetter die Ostseetouristen auf Ausflüge gehen. Stralsund ist zusammen mit Wismar seit 2002 UNESCO Welterbe, da diese beiden Städte exemplarisch den Aufbau einer mittelalterlichen Hansestadt zeigen. Ich habe bei dieser kurzen Stadtführung so viel schönes gesehen und so viel gelernt, dass ich jetzt gar nicht auf alles eingehen kann, aber sobald ich in Stralsund bin, werde ich die Stadt natürlich ausführlich vorstellen. (Ist ja auch irgendwie Marketing…)

Summa summarum hab ich mich in Stralsund auf Anhieb wohl gefühlt und sofort zugesagt. Ab 1.3. gehts los. Jetzt brauch ich nur noch eine Wohnung…

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Januar 2, 2011 von in Stralsund, Tourismus selbst erlebt.

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